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aktualisiert am: 01.01.2005

     

Die Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle ist eine eingebürgerte Fischart, die um 1880 von der Westküste Nordamerikas zu uns gebracht wurde. Die häufig vertretene Meinung, die Regenbogenforelle sein eine fruchtbare Kreuzung aus mehreren amerikanischen Forellenarten, ist nach neueren Erkenntnissen kaum zu halten. Vielmehr dürfte es sich um einen "Mischling" aus verschiedenen Unterformen einer einzigen Art handeln, ähnlich als ob Meerforelle, Seeforelle und Bachforelle vermischt würden. Die Ansprüche an den Lebensraum und das Nahrungsangebot der Regenbogenforelle entsprechen in etwa denen der Bachforelle, jedoch ist die Regenbogenforelle weniger empfindlich gegenüber niedrigem Sauerstoffgehalt und höheren Temperaturen. Die Standorttreue der Regenbogenforelle ist wenig ausgeprägt. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, daß sie nach Besatzmaßnahmen häufig und weit abwandert. Wanderungen von mehr als 100km scheinen dabei keine Ausnahme zu sein. Es ist noch weitgehend unklar, in welchem Umfang sich ausgesetzte Regenbogenforellen in unseren Gewässern fortpflanzen, für einige Gewässer ist inzwischen jedoch der Nachweis natürlicher Fortpflanzung erfolgt.

 

 

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