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aktualisiert am: 01.01.2005

     

Der Wels

Der Wels ist ein räuberischer Grundfisch der Seen und der größeren, ruhig fließenden Flüsse. Er bevorzugt tiefe Bereiche mit weichem Grund. Er ist der größte einheimische Süßwasserfisch. Der weitgehend nachtaktive Wels ernährt sich zum großen Teil von anderen Wirbeltieren des Wassers, überwiegend von Fischen, verschmäht aber auch gerne Amphibien und gelegentlich auch Vögel.
In Abhängigkeit von den Frühjahrs- und Sommertemperaturen kann die Laichzeit schon im Mai beginnen, sich aber auch bis August hinauszögern. Die klebrigen Eier werden in seichtem Wasser über gesäuberten Stellen (Nestern) abgelegt. Das Männchen bewacht anschließend das Gelege.
Im Winter vergräbt sich der Wels an tieferen Gewässerstellen im Untergrund und hält Winterruhe.

 

 

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